Informationen zu Materialien
und Schweißverfahren

Das Material Stahl

Wiederstandsfähig und gut zu verarbeiten

Stahl ist widerstandsfähig, hat eine große Härte und ist zäh. Trotz dieser Eigenschaften lässt sich Stahl mit vielen Bearbeitungsmethoden gut verarbeiten. Das Material ist durch seine Festigkeit hervorragend für tragende Konstruktionen geeignet.

Edelstahl

Langlebig und rostfrei

Der hohe Reinheitsgrad von Stahl zeichnet das Material aus, es wird deshalb auch als hochreiner Stahl bezeichnet. Edelstahl ist korrosionsbeständig und kann daher praktisch nicht rosten. Aufgrund einer dünnen, sogenannten Passivschicht kann sich die Oberfläche mit Sauerstoff und Chrom zu Teilen selbst erneuern. Deshalb ist keine zusätzliche Beschichtung notwendig. Darüber hinaus ist es leitfähig und zugleich als hygienisch zu betrachten. Edelstahl ist besonders langlebig und temperaturbeständig.

Leichtmetalle

Aluminium, Titan und Magnesium

Metalle und Legierungen, deren Dichte weniger als 5 g/cm³ beträgt, werden allgemein als Leichtmetalle definiert. Ein Leichtmetall zeichnet sich durch eine relativ hohe Festigkeit bei verhältnismäßig geringem Eigengewicht aus. In großen Mengen benötigte technische Leichtmetalle sind Aluminium, Titan und Magnesium.

Leichtmetall-Konstruktionen und Leichtmetall-Bauweisen tragen zunehmend dazu bei, Energie zu sparen und damit die Umwelt zu schonen.

Schweißverfahren

 

MIG UND MAG

Das MIG und MAG Schweißen bezeichnet zwei Verfahren, welche zur Kategorie des Metallschutzgasschweißens gehören.

MIG: Metallschweißen mit inerten Gasen

MAG: Metallschweißen mit aktiven Gasen

Bei diesen Schweißverfahren handelt es sich um ein echtes Allrounder-Verfahren, da sich beinahe alle Materialien damit verbinden lassen. Der besondere Vorteile von MIG und MAG ist die hohe Geschwindigkeit, welche schnelle Resultate ermöglicht und dabei eine relativ saubere Naht hinterlässt.

WIG Schweißen

Saubere Naht

Bei den WIG Schweißgeräten besteht die Elektrodenspitze aus Wolfram, was den höchsten Schmelzpunkt aller reinen Metalle besitzt. Beim sogenannten Wolfram-Inertgas-Schweißen arbeitet man nicht mit einer abschmelzenden Elektrode. Stattdessen führt man den Brenner mit der einen Hand, während die andere den Schweißzusatz, bzw. Füllmaterial hinzugibt. So kann man die Menge des Zusatzes beliebig und je nach Verwendungszweck bestimmen, wodurch die Naht beim WIG Schweißverfahren herausragend sauber wird. Des Weiteren werden unschöne Schweißspritzer verringert, wodurch sich das WIG Schweißen vor allem bei sichtbaren Außenflächen oder riskanten Verbindungen (z.B. Chemierohren, etc.) eignet.

Elektroden Schweißen

Lichtbogenhandschweißen

Das Lichtbogenhandschweißen, auch Elektrodenschweißen oder E-Handschweißen, ist eines der ältesten und einfachsten Schweißverfahren.

Bei diesem Schweißverfahren bilden Werkstück und Elektrode jeweils einen Pol einer Stromquelle. Wird der Stromkreis durch Berührung der beiden Pole geschlossen entsteht ein Kurzschluss, bei dem ein sehr hoher Strom fließt (mit entsprechen hoher Erwärmung). Dadurch entsteht ein Lichtbogen zwischen dem Werkstück, das aufgeschmolzen wird und der Elektrode, die dabei abschmilzt und somit gleichzeitig als Zusatzwerkstoff dient. Vor allem bildet die abbrennende Umhüllung Schutzgase und Schlacke, die die Schmelze vor chemischen Reaktionen mit der Umgebungsluft schützen.

Das Lichtbogenhandschweißen ist ein sehr flexibel einsetzbares Schweißverfahren und eignet sich für sehr viele Anwendungsfälle, wie z. B. Baustellen- und Reparaturschweißungen.

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